| |
|
|
|
|
|
![]() |
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
| |
|
|
|
|
|
![]() |
HOME DIE INITIATIVE DIE SITUATION Ausbildungsmarkt Ausbildungspakt Warteschleifen DIE FORDERUNGEN Die Materialien DIE TERMINE KONTAKT |
|
Schere zwischen Bewerbern und Stellen![]() In den letzten zehn Jahren war nur in einem einzigen Monat die Zahl der gemeldeten betrieblichen Ausbildungsstellen höher, als die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber. Mit anderen Worten: Auf dem Ausbildungsmarkt klafft eine ständige Lücke. Im September 2008 betrug diese Lücke über 187.000 Stellen. Seit 2002 hat es außerdem einen deutlichen Einbruch bei den abgeschlossenen Ausbildungsverträgen gegeben. Die Zahl der neuen Ausbildungsverhältnisse sank mit einem Schlag um über 40.000. Trotz einer leichten Erholung hat sich die Situation auf dem Ausbildungsmarkt noch immer nicht grundlegend gewandelt. Jedes Jahr gibt es also hunderttausende Jugendliche, die keinen regulären Ausbildungsplatz finden - auch wenn viele von ihnen lange nicht in den Statistiken auftauchten. Im März 2007 hat die Bundesagentur für Arbeit erstmals auch die Jugendlichen genannt, die in alternative Übergangsprogramme ausweichen mussten, statt eine reguläre Ausbildung beginnen zu können. In den Statistiken der Bundesagentur werden sie trotzdem immer noch als "versorgt" geführt, obwohl die meisten von ihnen ihre Bewerbung aufrechterhalten und weiterhin einen betrieblichen Ausbildungsplatz suchen. Diesem Ziel kommen sie durch die Übergangsmaßnahmen aber kaum einen Schritt näher. Weil viele Jugendliche nicht direkt nach dem Abschluss der allgemeinbildenden Schule einen regulären Ausbildungsplatz bekommen, müssen sie sich in den folgenden Jahren erneut bewerben. Inzwischen hat die Bundesagentur für Arbeit den höchsten Stand an so genannten "Altbewerbern" registriert, den es jemals gab: Im Jahr 2007 waren es 385.000 junge Menschen, und damit mehr als die Hälfte aller Bewerberinnen und Bewerber. Besonders schwer haben es auf dem Ausbildungsmarkt Jugendliche mit niedrigem oder ohne Schulabschluss: Nicht einmal die Hälfte der Jugendlichen mit niedrigem Schulabschluss finden eine betriebliche Ausbildungsstelle (40 Prozent), dafür landen fast genau so viele in Übergangsprogrammen wie dem "Einstiegsqualifizierungsjahr", dem "Berufsvorbereitungsjahr" oder in einem Praktikum. |
|
|
| |
|
|
|||
| |
![]() |
|